
KI-gestützte Testautomatisierung –
Ihr Code bleibt im Haus.
Qwasaa baut Testabdeckung dort auf, wo sie fehlt: in gewachsener Gerätesoftware.
Die Testfälle entstehen aus Ihren Änderungen, auf Ihrer Hardware, ohne Cloud.

Ihre Releases werden schneller. Ihre Tests nicht. Mit jeder Funktion wächst der Abstand zwischen dem, was ausgeliefert wird, und dem, was abgesichert ist.
In gewachsenen Systemen ist das selten ein Versäumnis. Die Testbasis ist über Jahre entstanden, parallel zum Code und meist unter Termindruck. Irgendwann kann niemand mehr sicher sagen, welcher Test welches Verhalten prüft. Neue Tests kosten Zeit, die im Sprint nicht da ist. Bestehende Tests brechen bei Änderungen, und ihre Reparatur verbraucht genau das Budget, das für neue Abdeckung gedacht war.
Qwasaa setzt an der Stelle an, an der die Lücke entsteht. Ein KI-Agent liest die Änderung im Code, ermittelt die betroffenen Abhängigkeiten und schreibt die passenden Testfälle. Er läuft auf einem Rechner in Ihrem Netz. Ihr Quellcode verlässt das Haus nicht.
Die Testautomatisierung greift dabei in bestehende Entwicklungsprozesse ein, ohne sie umzubauen. Sie ergänzt die schrittweise Modernisierung gewachsener Software an der Stelle, an der Änderungen abgesichert werden müssen.

Wenn die Testbasis nicht mehr mitwächst
Automatisiertes Testen lohnt sich selten dort, wo es am einfachsten wäre. Es lohnt sich dort, wo Änderungen riskant geworden sind.
Die Abdeckung wächst langsamer als der Code
Das Team liefert regelmäßig neue Funktionen. Die Testabdeckung hält damit nicht Schritt, weil Testfälle von Hand entstehen und Handarbeit sich nicht skalieren lässt. Wir ermitteln, welche Bereiche Ihres Systems ungetestet ausgeliefert werden und wie sich Abdeckung dort automatisch erzeugen lässt, statt sie nachträglich aufzubauen. Das Ergebnis: Die Abdeckung wächst mit dem Code, nicht mit der Teamgröße.
Niemand weiß mehr, welcher Test was prüft
Testnamen sagen wenig, Dokumentation fehlt oder ist veraltet, und die Zuordnung zwischen Anforderung und Test steckt in den Köpfen einzelner Personen. Bei jeder Änderung beginnt die Suche von vorn. Qwasaa macht die Verbindung zwischen Code, Funktion und Test maschinell lesbar. Der Zusammenhang wird abfragbar, statt rekonstruiert zu werden.
Das Team repariert Tests, statt welche zu schreiben
Nach jeder größeren Änderung brechen Tests, die eigentlich nicht betroffen sein sollten. Entwicklerinnen und Entwickler verbringen Tage damit, Testcode nachzuziehen. Regressionstests werden gepflegt, weil sie müssen, nicht weil sie gerade den größten Nutzen bringen. Wir verlagern diese Arbeit: Der Agent zieht Testfälle nach und priorisiert, was zuerst laufen muss. Das Team prüft das Ergebnis, statt es zu erzeugen.
Vor dem Release wird es eng
Tests laufen erst spät, oft kurz vor der Auslieferung. Gefundene Fehler treffen dann auf einen Terminplan, der keine Reserve mehr hat. Wenn Tests parallel zur Entwicklung entstehen und laufen, verschiebt sich der Fund nach vorn. Die Entscheidung über einen Fehler fällt, solange sie noch günstig ist.
Tests schreiben sich von selbst
Vier Schritte, ein Rechner, kein externer Dienst.
Am laufenden Produkt ändert sich etwas: eine neue Funktion, ein angepasstes Verhalten, ein korrigierter Fehler. Der Auslöser ist der ganz normale Entwicklungsalltag, kein gesonderter Testlauf.
Er analysiert, was sich geändert hat und welche Teile des Systems davon berührt werden. Auch Abhängigkeiten, die ein Mensch übersehen würde, weil sie drei Ebenen tiefer liegen, sind dabei sichtbar.
Aus der Analyse schreibt der Agent die passenden Testfälle. Ohne manuellen Eingriff, in der Sprache und im Testframework Ihres Projekts.
Die Tests laufen sofort. Sie sehen unmittelbar, was die Änderung abdeckt und was offen bleibt, bevor der Stand in ein Release geht.

Warum das Verfahren lokal läuft
Der Agent arbeitet auf einem Rechner in Ihrem Netz. Es gibt keinen Cloud-Dienst, keinen API-Aufruf nach außen und keine Kopie Ihres Quellcodes auf fremder Infrastruktur.
Für Medizintechnik, Halbleiter und Luft- und Raumfahrt ist das die Voraussetzung, unter der über den Einsatz von KI überhaupt gesprochen werden kann. Quellcode ist dort geistiges Eigentum, Vertragsgegenstand und oft Bestandteil einer Zulassung. Wer ihn an einen externen Dienst gibt, muss das gegenüber Kunden, Auditoren und der eigenen Rechtsabteilung begründen.
Der lokale Betrieb nimmt diese Frage aus der Diskussion. Was das Modell sieht, bleibt auf Ihrer Hardware. Nachvollziehbar, protokollierbar und unabhängig davon, wie sich Nutzungsbedingungen externer Anbieter weiterentwickeln.
Was Qwasaa konkret übernimmt
Testautomatisierung wirkt nur, wenn sie zur vorhandenen Codebasis und zu den vorhandenen Prozessen passt. Deshalb beginnen wir mit dem Bestand und nicht mit dem Werkzeug.
Bevor automatisiert wird, klären wir, was vorhanden ist. Wir bewerten Teststrategie, vorhandene Abdeckung, Regressionstests, Testdaten und die Stellen, an denen Absicherung fehlt. Sie erhalten eine Einschätzung, wo Automatisierung Wirkung zeigt und wo sie nur Aufwand verlagert. Wenn der Blick weiter reichen soll, ist ein Technisches Assessment der passende Rahmen.
Wir setzen die Umgebung in Ihrem Netz auf: Modellauswahl passend zur vorhandenen Hardware, Anbindung an Repository und Buildsystem, Integration in Ihre bestehende CI. Ohne dass Ihr Team seine Werkzeuge wechseln muss.
Nicht nur neue Änderungen lassen sich absichern. Für ungetestete Bereiche Ihres Bestands erzeugen wir Testfälle nachträglich und schließen die Lücken dort zuerst, wo Änderungen am häufigsten stattfinden.
Bei Gerätesoftware und HMI liegt das Risiko oft in der Bedienoberfläche und an den Schnittstellen zur Hardware. Wir bauen Testautomatisierung für GUI und Integrationsebene auf, einschließlich Hardware-in-the-Loop, wo die Anlage es erfordert.
Der Agent braucht Systemverständnis, um brauchbare Tests zu schreiben. Dabei entsteht eine maschinenlesbare Abbildung Ihrer Architektur und ihrer Abhängigkeiten. Dieses Wissen bleibt im Unternehmen, auch wenn Personen wechseln.
Wir bauen keine Abhängigkeit von uns auf. Ihr Team lernt, den Agenten zu betreiben, zu prüfen und zu korrigieren. Was wir aufsetzen, sollen Sie allein weiterführen können.

Was Sie durch Testautomatisierung gewinnen
Was sich verändert, wenn die Absicherung mit der Entwicklung Schritt hält.
Weniger Fehler erreichen die Produktion
Lücken in der Abdeckung fallen auf, bevor ein Stand ausgeliefert wird. Was heute erst beim Kunden auffällt, taucht im Testlauf nach dem Commit auf. Damit wandert die Korrektur aus dem Support zurück in die Entwicklung, wo sie einen Bruchteil kostet.
Releases verzögern sich nicht mehr wegen der Absicherung
Tests entstehen und laufen parallel zur Entwicklung. Die Absicherung ist fertig, wenn der Code fertig ist. Die Qualitätssicherung steht nicht mehr als letzter Block vor dem Liefertermin, über den dann verhandelt wird.
Die Abdeckung wächst mit dem Code, nicht mit der Teamgröße
Neue Funktionen bringen ihre Tests mit. Die Lücke wird nicht größer, während das Produkt wächst.
Das Team arbeitet an Teststrategie statt an Testpflege
Diffs lesen, Abhängigkeiten verfolgen, Testgerüste nachziehen: Diese Arbeit übernimmt der Agent. Beim Team bleibt, was Urteilsvermögen verlangt. Welche Risiken abgedeckt sein müssen, welche Testtiefe angemessen ist, wo ein Testfall die falsche Frage stellt.
Sinkende Kosten, steigende Qualität
Das QS-Budget fließt in Abdeckung und Neues statt in Pflege und Reparatur. Heute geht ein großer Teil davon in Regression und das Nachziehen bestehender Tests. Läuft diese Arbeit automatisiert, sinkt der Aufwand und die Abdeckung steigt.
Die Abhängigkeit von Einzelwissen sinkt
Der Zusammenhang zwischen Funktion und Test liegt im System statt in den Köpfen erfahrener Teammitglieder.

Branchen, in denen automatisiertes Testen besonders zählt
Je enger Software mit einem Gerät, einer Anlage oder einer Zulassung verbunden ist, desto teurer wird ein Fehler, der erst im Feld auffällt.
Medizintechnik
Verifikation entlang IEC 62304 muss geplant, durchgeführt und nachvollziehbar dokumentiert sein. Automatisch erzeugte Tests sind dort nur verwertbar, wenn die Traceability erhalten bleibt. Wir richten die Testgenerierung so ein, dass jeder Testfall einer Anforderung zuordenbar ist und in Ihr technisches Dossier eingeht.
Halbleiterindustrie
Anlagensoftware läuft über Jahrzehnte und wird laufend erweitert. Der Quellcode ist dabei oft das am strengsten geschützte Gut im Unternehmen. Der lokale Betrieb ist hier keine Komfortfrage.
Luft- und Raumfahrt
Änderungen an qualifizierter Software ziehen Nachweise nach sich. Je präziser sichtbar ist, welche Bereiche eine Änderung berührt, desto kleiner bleibt der Umfang der erneuten Prüfung.
Industrie und Automation
Steuerungssoftware wird selten am Schreibtisch getestet, sondern an der Anlage. Hardware-in-the-Loop und automatisierte Regressionstests verlagern einen Teil dieser Arbeit zurück in die Entwicklung.
Häufige Fragen zur Testautomatisierung
Wann ist Testautomatisierung sinnvoll?
Wenn Code häufig geändert wird und die Folgen einer Änderung schwer abzuschätzen sind. Bei stabilem Code, der selten angefasst wird, bringt Automatisierung wenig. Der Nutzen entsteht durch Wiederholung: Je öfter ein Test läuft, desto eher trägt er seine Einrichtung. Deshalb beginnen wir bei den Bereichen mit der höchsten Änderungshäufigkeit, nicht bei den größten.
Was sind automatisierte Tests?
Testfälle, die ohne manuelles Zutun ausgeführt werden, meist bei jeder Änderung am Code. Sie reichen von Unit-Tests einzelner Funktionen über Integrationstests zwischen Komponenten bis zu Oberflächentests, die eine Bedienung nachstellen. Der Unterschied zum manuellen Test liegt nicht in der Gründlichkeit, sondern in der Wiederholbarkeit.
Wann lohnt sich Testautomatisierung wirtschaftlich?
Die übliche Rechnung stellt Einrichtungsaufwand gegen eingesparte manuelle Testzeit. In gewachsenen Systemen greift sie zu kurz, weil der größere Posten woanders liegt: in der Zeit, die vor jedem Release in die Absicherung von Änderungen fließt, deren Auswirkungen niemand genau kennt. Diesen Posten machen wir im Erstgespräch zuerst sichtbar.
Kann KI verlässliche Testfälle schreiben?
Sie kann Testfälle vorschlagen, die ein Mensch prüfen muss. Genau so setzen wir sie ein. Der Agent übernimmt die Arbeit, die Zeit kostet und wenig Urteilsvermögen verlangt: Diffs lesen, Abhängigkeiten verfolgen, Testgerüste schreiben. Die Entscheidung, ob ein Test das Richtige prüft, bleibt beim Team. Ein Testfall, den niemand gelesen hat, zählt bei uns nicht als Abdeckung.
Wie viel Rechenleistung braucht der lokale Betrieb?
Für die meisten Projekte genügt eine Workstation mit aktueller GPU. Wir prüfen im Erstgespräch, was Ihre vorhandene Hardware trägt, und wählen das Modell danach aus. Eine eigene Serverbeschaffung ist in der Regel nicht nötig.

Sprechen wir über Ihre aktuelle Testumgebung
In einem ersten Gespräch geben Sie uns einen Einblick in Ihr System
und den aktuellen Stand der Absicherung.
Typische Themen sind dabei:
• Ihr System, seine Technologie und seine Änderungsfrequenz
• Was heute getestet wird und was nicht
• Ob der lokale Betrieb auf Ihrer Hardware realistisch ist
• Mögliche nächste Schritte
Das Gespräch dauert etwa 30 Minuten. Am Ende können wir gemeinsam einschätzen, ob Testautomatisierung bei Ihnen kurzfristig Wirkung zeigt und wo der sinnvollste Einstieg liegt.
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